Lebens Zahl 5 – Freiheit! …doch um jeden Preis?

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Sie galten beide in ihren jeweiligen Ländern und zeitlichen Epochen als Staatsfeind No.1. Wohl kaum haben in der jüngeren Kriminalgeschichte 2 Personen so dermassen das öffentliche Interesse während ihrer kriminellen Aktivitäten gesucht und mit ihrem genz eigenen Charisma auch geweckt wie John Herbert Dillinger (22.6.1903 – 22.7.1934) und Jaques Rene Mesrine (28.12.1936 – 2.11.1979) .

Als ich vor kurzem die beiden Verfilmungen über deren Leben ziemlich zeitnah sah, fielen mir gleich sehr ähnliche Charakter Muster in der Vorgehensweise der beiden auf. Wie sich bei näherer Analyse dann heraus stellte, teilen beide nicht nur den Titel des „No. 1 Staatsfeindes“, sondern auch noch die gleiche Lebens Zahl: 5

Die Lebenszahl 5 beschreibt u.a. das Verlangen, seine inneren und äusseren Begrenzungen überwinden zu lernen und zu konstruktiver Freiheit in seinem Handeln und Denken zu kommen. Im destruktiven Sinne wird aber meist gerne auf Kosten anderer seine Freiheit „erworben“. Generell und im positiven Sinne liebt die Zahl 5 es auch, im Rampenlicht zu stehen und Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Es ist die rebellischste aller 9 Zahlen, deshalb nenne ich sie auch gerne die „Rock n Roll“ Zahl. Sie will sich keinem Systhem gerne anpassen und lässt sich (auch gedanklich) nicht einsperren.

Freiheit bedeutet der 5 sehr viel. Sie ist abenteuerlustig, progressiv, dynamisch, sehr flexibel (auch geografisch), scharfsinnig, unberechenbar, beliebt beim anderen Geschlecht und äusserst wissbegierig. Negativ drückt sich diese Zahl u.a. in Rastlosigkeit, auch im geografischen Sinne,  und auch gerne in einem Überkonsum an berauschenden Hilfsmitteln für Körper und Geist aus.

Dillinger und Mesrine, 2 Beispiele zur Lebenszahl 5, mit vielen gleichen bis ähnlichen Mustern, welche die Potentiale ihrer Lebenszahl allerdings für ihre verbrecherischen Ambitionen verwendeten. Dass es meistens Ursachen gibt, warum Menschen beschliessen, auf der destruktiven Ebene zu leben oder handeln, hat auch hier seine Wurzeln in sozialen Umständen, aber ich möchte hier nur meinen Blick auf die Zahlenmuster richten.

Dillinger raubte mit seiner Gang (seine Namens Zahl 6 liess ihn lieber in einer gemeinschaftlichen Art und Weise handeln) 2 Dutzend Banken und 4 Polizei Stationen aus und entkam 2 mal aus dem Gefängnis. Seine recht unkonventionellen (5) Ideen in der Art des Vorgehens bei den Überfällen brachten ihm landesweite Schlagzeilen und einen gewissen „Rebellen Star“ Status ein. Einen Banküberfall verübten sie sogar getarnt als Teil eines Filmteams, das auf Location Suche für eine Bankraub Szene sei, und der Bankraub dann unter den Augen von lachenden Zuschauern stattfand, aber doch real war. Grenzen gab es für ihn nicht (5), allerdings auch nicht für das frisch gegründete FBI. Und somit endete 1934 seine teilweise fast „glamuröse“ (5) Banditen Reise, tödlich getroffen von FBI Kugeln, vor dem Eingang eines Kinos in Chicago.

Mesrine bekam den Titel „Staatsfeind No.1“ im Frankreich der 70er Jahre. Er gilt als der berüchtigste Gangster in der modernen Geschichte Frankreichs. Er verübte zahlreiche Banküberfälle, Einbrüche und Kidnappings in Frankreich und Kanada. Auch er brach mehrere Male aus Gefängnissen aus. Er war im Gegensatz zu Dillinger eher einzelgängerisch veranlagt (Persönlichkeit/Geburtstag 1) und hatte eine besondere Begabung für Verkleidungen (Namens Zahl 7), die ihm lange ermöglichten, sich auf freiem Fuss zu bewegen. Er galt als der „Mann der 1000 Gesichter“.

Auch ihm wurde ein gewisses „Robin Hood“ anti establishment Image angehaftet, da er von der Beute, die er bei den „Reichen“ machte, manchmal etwas an Obdachlose verteilte. Seine Gefängnis Ausbrüche und einige Bank Überfälle, sowie Kidnappings hatten meist einen enormen dreisten und teilweise spektakulären Charakter, was ihn zu einer fast Popstar schillernden Figur werden liess. Ich empfehle jedem, den es interressiert, sich den französischen 2 teiligen Spielfilm „Staatsfeind No.1“ mit Vincent Cassel in der Hauptrolle anzusehen. Genauso wie bei Dillinger endete Mesrines „grenzenlose“ Lebensreise tödlich im polizeilichen Kugelhagel mitten in der Öffentlichkeit, allerdings auf den Strassen von Paris.

Unter dieser Lebenszahl werde ich bestimmt noch einige schillernde Figuren aus der Geschichte finden, ob den rebellischen Querdenker oder gar den klassischen charismatischen Freibeuter. Komischerweise sind selbst heute, in der modernen Zeit der aufgeklärten konstruktiveren Freiheit, wie man sieht, Geschichten (Filme) über Piraten in der Karibik immer wieder etwas ganz reizvolles…

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