Geschichte – Neuzeit

Die Numerologie ist, wie auch die Psychologie, eine niemals stehenbleibende Konstante. Sie entwickelt sich stetig weiter, je mehr an ihr geforscht und praktiziert wird.

In den letzten 50 Jahren sind einige herausragende Persönlichkeiten in der Numerologie Forschung und Praktizierung hervorgegangen, die durch ihre jahrzehntelangen Studien und deren daraus erworbenen neuen Erkenntnissen enormst zur Verfeinerung der numerologischen Materie beigetragen haben. Weltweit. Trotzdem kommt man nicht umhin, ein paar Namen zu erwähnen, die fundamentalste Bedeutung hatten, damit die moderne westliche Numerologie heute zu dem werden konnte, was sie ist:

 

Mrs. L. Dow Balliett (1847-1929)

 

  • In einer allgemein geistigen Aufbruchs „Epoche“ der psychologischen Forschung (Ende 19. Jhd./Anfang 20. Jhd.), in welcher erstmals streng wissenschaftlich die tieferen Schichten und Zusammenhänge der menschlichen Psyche durch berühmte Namen, wie u.a.: Freud, Adler, Jung, Pawlow erforscht wurden, wurde die „Lehre der Zahlen“ wieder aus der „Versenkung“ geholt.

  • Mrs. Balliett kann als „Brunnenkopf“ des modernen westlich gebräuchlichen Systhems in der Numerologie bezeichnet werden. Sie verband ihre tiefe Spiritualität, ihre Erkenntnisse aus den Studien von Pythagoras und weiterführender Philosophen mit ihrem Verständnis für „Vibrationen“ in Buchstaben, Farben und musikalischen Noten und einem Schuss New Age Denken zu einer bis dahin noch nicht in dieser Form dagewesen Struktur, mit welcher sie eine spirituelle und gleichzeitig praktische Anwendungsmethode zur Charakteranalyse entwickelte. Sie veröffentlichte mehrere Bücher, u.a.: „The Philosophy of Numbers“ (1908). Ihr Systhem nannte sie „The Balliett systhem of number vibration“,

  • 1911 wurde sie Rektorin an der „Schule für Psychologie und Körperkultur“ in Atlantic City und beteiligte sich als Rednerin in der „New Age thought Church and School“, mit dessen Gründerin Julia Seton Sears sich eine Freundschaft entwickelte.

 

Dr. Julia Seton Sears (1862-1950)

 

  • Als damals äusserst bekannte Metaphysikerin sowie einflussreiche Dozentin, und Autorin im transzendentalen „Neuen Denken“, ein „New Age“ Superstar des frühen 20. Jhd. sozusagen, trug Frau Seton massgeblich zur Verbreitung der neuen Zahlenlehre bei. Auf ihren zahlreichen Vortragsreisen in die englisch sprachigen Länder der ganzen Welt wurde die Numerologie zum ersten Mal der breiten (Welt) Öffentlichkeit vorgestellt.

  • Die Umbenennung aus „Wissenschaft der Namen und Zahlen“ in das heute gebräuchliche Wort „Numerologie“ wird Ihr zugesprochen.

 

Dr. Juno Jordan (1884 – 1984)

 

  • erzielte internationale Anerkennung als herausragende Numerologin ihrer Zeit. Ihre berufliche Karriere begann sie als Zahnärztin, griff aber später, inspiriert durch ihre Mutter Dr. Julia Seton, die Bereiche Metaphysik und Psychologie auf.

  • Letztendlich fokussierte sie sich ausschliesslich auf die Numerologie und für mehr als 50 Jahre widmete sie ihre volle Aufmerksamkeit der Wissenschaft der Zahlen.

  • Zu ihrer für mich wohl bemerkenswertesten Leistung gehört zweifelsohne die Gründung des „California Institute for numerical research“. Über einen Zeitraum von 25 Jahren wurde mit Hilfe von einer Gruppe Studenten systhematisch, wissenschaftlich und empirsich alles erforscht und ergründet, was im Zusammenhang mit jedweder Form von Analyse im numerischen Bereich zu tun hat. Alles mit der Absicht, Numerologie und den Einfluss der Zahlen in der menschlichen Erfahrung zu beweisen oder zu widerlegen.
  • Am Ende stand für sie eindeutig fest, dass „…Zahlen die Symbole des Gedankens, Handelns, der Erfahrung, menschlicher Bestimmung und göttlicher Vorsehung sind..“ (J. Jordan). Durch diese Studien kamen einige neue Interpretations Erkenntnisse dazu, die seitdem fest in der numerologischen Analyse integriert sind.
  • Ihr bekanntestes Buch „The Romance in your Name“ (1965) resultierte mitunter aus den Ergebnissen dieser Studien.


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